Förderprogramme: Einfach die passende Förderung finden

Maßnahmen zur energieeffizienten Steigerung, wie beispielsweise der Austausch einer alten Heizung, die Installation einer Solarthermieanlage oder die vollständige energetische Sanierung eines Wohngebäudes, zahlen sich langfristig aus. Zunächst belasten Sie aufgrund hoher Anfangsinvestitionen jedoch den eigenen Geldbeutel. Hier kommen die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ins Spiel. Profitieren Sie von der staatlichen Förderung in Form von besonders zinsgünstigen Krediten inklusive hoher Tilgungszuschüsse oder direkten Investitionszuschüssen. Um im Dschungel der zahlreichen Förderprogramme und gegenseitigen Abhängigkeiten nicht den Überblick zu verlieren, nutzen Sie die Förderdatenbank des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

Die KfW bietet eine Vielzahl von Krediten und Investitionszuschüssen an. Die Programme der KfW dienen der Steigerung der Energieeffizienz und sind daher an Bedingungen geknüpft. So ist die Beauftragung eines Energieberaters für viele KfW-Programme zwingend vorgeschrieben. Gleichzeitig müssen bestimmte Mindestanforderungen – z. B. der „KfW Effizienzhaus 70“-Standard – erreicht werden. Dabei gilt: Je höher der erreichte Standard, desto höher fällt auch die Förderung aus.
Detaillierte Informationen zu den Konditionen und Bedingungen der einzelnen Förderprogramme finden Sie auf der Webseite der KfW. Oder sie vereinbaren direkt einen Gesprächstermin mit einem unserer erfahrenen Berater.

Auch das BAFA bezuschusst unterschiedlichste Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz. Gefördert werden unter anderem die Errichtung von Biomasse-Heizungssystemen auf Basis nachwachsender Rohstoffe (Pellets, Hackschnitzel oder Scheitholz), aber auch die Errichtung von Solarthermie-Anlagen oder die Installation von Wärmepumpen. Wichtig ist, dass eine Kombination von KfW-Förderungen und BAFA-Zuschüssen für die gleiche Maßnahme in der Regel nicht möglich ist. Doch auch hier gilt: Ausnahmen bestätigen die Regel. Um die maximal mögliche Förderung für Sie herauszuholen, empfehlen wir deshalb, sich auch hier vorab von uns beraten zu lassen.

Weitere detaillierte Informationen zu den Konditionen und Bedingungen zu den einzelnen Förderprogrammen erhalten Sie auf der Webseite des BAFA.

Mehr Informationen erhalten Sie hier

Unsere Förderprogramme

Zusätzlich zu den Landes- und Bundesförderprogrammen bieten die Stadtwerke Bad Säckingen eigene Förderprogramme an, die unseren Kunden die Umstellung auf eine moderne Heizungsanlage erleichtern sollen. Kunden, die in Bad Säckingen ihre vorhandene Heizöl- oder Holzheizung durch einen Fernwärmeanschluss oder eine moderne Erdgasheizung ersetzen, erhalten von uns einen Förderbonus in Form eines Investitionskostenzuschusses. Gefördert werden auch hocheffiziente Blockheizkraftwerke (BHKWs), da wir aus eigener Erfahrung wissen, dass durch die kombinierte Erzeugung von Elektrizität und Wärme der Schadstoffausstoß sinnvoll reduziert werden kann.

Ein Blockheizkraftwerk (BHKW) arbeitet nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) und erzeugt neben Wärme auch Strom. Durch die kombinierte Erzeugung von Wärme und Strom wird ein besonders hoher Gesamtwirkungsgrad erreicht. Mit einer solchen Anlage im Keller können Gebäudeeigentümer neben der Wärmeerzeugung auch den erzeugten Strom in ihrem Gebäude nutzen. Wir gewähren Ihnen einen einmaligen Investitionsbonus von bis zu 1.000 Euro. Die Höhe des Zuschusses wird individuell für Sie ermittelt. Voraussetzung ist ein Erdgas-Sondervertrag mit einer Laufzeit von fünf Jahren.

Erdgas spielt in der umweltbewussten Energieversorgung eine Schlüsselrolle: Es ist ein sehr hochwertiger Energieträger und bietet somit vielfältige Anwendungsmöglichkeiten. Entscheiden Sie sich jetzt für den Austausch Ihrer alten Öl- oder Holzheizung durch einen modernen und umweltfreundlichen Erdgaskessel. Den Anschluss an unser Erdgasnetz fördern wir mit bis zu 350 €, abhängig von der Nennwärmeleistung Ihrer neuen Heizungsanlage. Voraussetzung dafür ist ein Erdgas-Sondervertrag mit einer Laufzeit von drei Jahren.

Wichtige Gesetze für Bauherren und Sanierer

Sie sind Besitzer eines Hauses, einer Wohnung oder sind Bauherr? Dann müssen Sie sich früher oder später mit den geltenden Gesetzen oder Verordnungen auseinandersetzen. Eine kurze Zusammenfassung der geltenden Normen, Gesetze und Verordnungen soll Ihnen dabei helfen einen Überblick zu bekommen: 

Das Ziel der EnEV ist, den Energieverbrauch im Gebäudebestand zu senken. Die EnEV stellt energetische Qualitätsanforderungen sowohl an neu zu errichtende Gebäude, als auch an Bestandsgebäude bei deren Sanierung. Das Ziel der EnEV ist, den Energieverbrauch im Gebäudebestand zu senken. Seit dem 1. Januar 2016 fordert die EnEV höhere energetische Standards für neu geplante und erbaute Gebäude.

Weitere Informationen zur EnEV finden Sie hier.

Das Erneuerbare-Energien-Wärme-Gesetz (EEWärmeG) gilt in seiner derzeitigen Fassung weitgehend für neu zu errichtende Gebäude. Das EEWärmeG verpflichtet Bauherren, ein Teil der Wärmeversorgung eines Gebäudes durch regenerative Energien zu decken. Das Ziel ist es, den Anteil erneuerbarer Energien an der Wärmeversorgung weiter auszubauen.

Weitere Informationen zum EEWärmeG finden Sie hier:
Merkblatt zum EEWaermeG des Bundes

Das Erneuerbare-Wärme-Gesetz (EWärmeG) betrifft Wohn- und Nichtwohngebäude im Bestand. Das EWärmeG verpflichtet Eigentümer, einen Teil der Wärmeversorgung durch regenerative Energien zu decken, wenn es zum Austausch der Heizung kommt. Das Ziel ist es, wie bei dem EEWärmeG auch, den Anteil erneuerbarer Energien an der Wärmeversorgung zu erhöhen.

Weitere Informationen zum EEWärmeG finden Sie hier:
Wichtige Gesetze/Bestandsgebaeude EWaermeG 2015

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Tel.: 07761 / 55 02-823
E-Mail: energieberatung@sws-energie.de

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